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Andrea Fazioli: Tessin

Die letzte Nacht

Die letzte Nacht

Da kommt Freude auf: 410 Seiten für € 9,99. Und dazu anhaltende Spannung und eine traumhafte Umgebung.
Die letzte Nacht ist der zweite Band mit dem eigenbrötlerischen Privatdetektiv Elia Contini. Er erschien 2011 bei btb. Im gleichen Verlag erschienen 2008 sein Erstlingswerk  Am Grund des Sees und 2012  Das Verschwinden.
Die Informationen zum Autor sind auf den ersten Blick nicht gerade üppig.
„Andrea Fazioli, geboren 1978, lebt in Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Er studierte in Mailand und Zürich Romanistik. Sein Kriminalroman Am Grund des Sees, der als erster Fall für Privatdetektiv Elia Contini 2008 im btb Verlag erschien, wurde von Publikum und Presse begeistert aufgenommen und mit dem Premio Stresa ausgezeichnet“.
So steht es auf der Website des Verlages und im Klappentext des Buches.
Die Website des Autors, www.andreafazioli.ch, ist nicht viel ergiebiger. Es sei denn, Sie sind des Italienischen mächtig.
Es lebe das Internet und meine Ausdauer:
Soeben finde ich auf der Website des Verlages ein Interview mit Andrea Fazioli. Darin werden einige Fragen zur Person des Autors und zu seinen Büchern geklärt, die dem Leser weiterhelfen. Spielerisch, aber inhaltsreich. Und endlich ist der Autor auch mal ohne diesen Hut abgebildet, der ihn wie einen Bauernbuben aussehen lässt. 
Die letzte Nacht ist eindeutig ein Regionalkrimi. Die beschriebene Region macht das Einlesen in die Handlung leicht. Die Handlung besitzt Raffinesse, den Hinweis auf der Umschlagseite „Ocean´s Eleven im Tessin“ kann ich nur unterstreichen. Doch erwarten Sie keinen Reißer! Dennoch wird der Leser belohnt: und zwar durch literarischen Anspruch.
Die Akteure, allen voran Elia Contini, sind klar beschreiben. Wobei mich dieser Privatdetektiv, beziehungsweise sein Verhaltensmuster, schon arg irritiert hat. Er ist halt anders als die Anderen. Das bekommt auch seine Freundin Francesca zu spüren. Ein bisschen Liebe ist also auch dabei.

 

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