Meine Kommissare

Martina Kempff: Eifel

Pendelverkehr

Pendelverkehr

Jetzt besitze ich sie alle! Alle Eifel-Krimis von Martina Kempff, die sämtlich bei Piper erschienen sind. Ich habe bei den Leseproben erfahren, dass die Protagonisten aus Band eins, Katja Klein, in der Eifel auf Dauer ein Plätzchen gefunden hat und sich „Auf der Kehr“ mehr als nur häuslich niederlässt. Also habe ich auch die restlichen vier Bände gekauft und zu meiner großen Freude festgestellt, dass die Autorin endlich! Im letzten Band Bekehrung einen Kartenausschnitt beigefügt hat.  
Noch sind an dieser Stelle nicht alle Bände zu finden - ich lese noch.
Ich schätze diese Art der Fortsetzungen ganz besonders: Abgeschlossene Handlungen mit wiederkehrenden Personen, die man in jedem Band wie alte Bekannte begrüßt. Na ja, so ganz stimmt das auch wieder nicht. Martina Kempf sorgt schon für Abwechslung unter der „Stammbesetzung“  ihrer Akteure. Sie spielt wunderbar mit den Figuren und stellt sie höchst glaubhaft dar. 
Der kleine überschaubare Platz „Auf der Kehr“ hat nicht mal gerade die Größe eines Fußballfeldes und liegt weitab von jeglicher großstädtischen Hektik. Die Autorin  hat diesen Brennpunkt, an dem Deutschland und Belgien sowie Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen zusammentreffen, als Bühne ihrer Mordgeschichten ausgewählt.  

In Pendelverkehr plant Katja Klein die Eröffnung eines eigenen Restaurants. Mit ganz feiner Küche – also alles andere als eifeltypisch. Ihr zur Seite steht eine Reihe guter Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich gebe zu, mir bleibt manchmal die Luft weg bei der Beschreibung der einzelnen. 
Und dann gibt es noch Marcel Langer, ihren Freund, den belgischen Polizisten! 
Den mag sie - eigentlich. Sie mag aber auch gern ermitteln. Dagegen hat Marcel nichts einzuwenden, wenn sich bei Katjas und seinen Recherchen nicht dauernd die Wege kreuzen würden. Und in diesem Punkt versteht der Belgier keinen Spaß. Schließlich ist er Polizist und sie nicht.   

Ich bin gespannt, wann Marcel Langer Katja Klein einen Platzverweis erteilt. Denn erst seitdem die ehemalige Modejounalistin aus Berlin Auf der Kehr ihr Erbe angetreten hat, gibt es hier Mord und Totschlag.

 

 

 

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